Summer Beat pattern by Tegrino Studio — green circles in ordered rows over waves of pink, with orange between

Summer Beat — manche Sommer kann man hören

Summer Beat pattern by Tegrino Studio — green circles in ordered rows over waves of pink, with orange between

Summer Beat · SS 2026

Manche Sommer kann man hören.

Sieht man lange genug hin, geraten die Kreise in Bewegung. Pink auf Grün, Reihen, die nicht stillhalten wollen — das Flirren von Sonnenlicht durch Blätter, die sich unablässig drehen.

Summer Beat cover on the Bang & Olufsen BeoPlay A9

Beoplay A9 — 70 cm im Durchmesser, und das Erste, was der Raum sagt

I · Die Farbe

Pink und Grün waren nie als einfache Paarung gedacht.

Im Farbkreis stehen sie sich fast gegenüber; jahrzehntelang blieb die Kombination deshalb Gärten und den 1970ern überlassen. Dann brachte Prada sie für SS26 zurück auf den Laufsteg, und schon eine Saison später zog das Interieur nach — Puderrosa vor einem Grün, das von rauchigem Oliv bis zu zartem Celadon reicht.

Gerade die Schwierigkeit macht es aus: Keine der beiden Farben tritt zurück. Nebeneinander weigert sich die Fläche, zum Hintergrund zu werden. Auf einem Lautsprecher — einem Objekt, das sich nicht an den Rand des Raums schieben lässt — ist genau das der Punkt.

Ein Muster wird erst zum Rhythmus, wenn es sich lange genug wiederholt, dass man das nächste erwartet.

Bang & Olufsen Beosound Shape with Summer Beat covers by Tegrino Studio, a hexagon wall against raw concrete

Beosound Shape — eine sechseckige Kachel, wiederholt, bis daraus eine Wand wird

II · Das Muster

Zweimal wurde die Geometrie verbannt, und sie kommt immer wieder.

In den 1920ern regierte sie als Art déco, in den 1980ern kam sie zurück, dann entschieden die späten Neunziger, dass der Minimalismus keinen Platz für sie hat. 2026 holt sie ein drittes Mal zurück — nur weicher. Die aktuelle Wiederkehr bevorzugt handgezeichnete Linien, unscharfe Raster und Motive, die zu ihrer eigenen Unregelmäßigkeit stehen: Handwerk statt digitaler Präzision.

Summer Beat stellt sich bewusst auf diese Linie. Das Raster ist streng — Kreise in festem Abstand, Welle für Welle — doch die Farbe in jedem Kreis verschiebt sich Stück für Stück, sodass das Auge den Rand der Wiederholung immer wieder findet und wieder verliert.

Summer Beat on the Bang & Olufsen Beosound Theatre

Beosound Theatre — 122 cm, die breiteste Fläche in den meisten Wohnzimmern

Summer Beat on the Bang & Olufsen Beosound Stage

Beosound Stage — 110 cm, bisher kaum eines Blickes gewürdigt

III · Die Fläche

Am günstigsten verändert man einen Raum, indem man das verändert, was man am häufigsten ansieht.

Ein Lautsprecher gehört zu den wenigen Objekten, die sich nicht an den Rand rücken lassen. Er zeigt zwangsläufig in den Raum. Und doch ist er fast immer die letzte Fläche, die jemand überdenkt — lange nachdem Wände, Sofa und Teppich drei Ideen hinter sich haben.

Beim A9 verändert ein Cover 70 Zentimeter dieser Fläche in etwa einer Minute, und das spurlos: Die originale Front wandert zurück in den Karton. Der Stoff ist akustisch transparent, zwischen Treiber und Raum steht also nichts.

Summer Beat on the Bang & Olufsen Beosound Level

Beosound Level — der, der von Raum zu Raum wandert

Summer Beat on the Bang & Olufsen BeoLab 8

Beolab 8 — klein genug, um übersehen zu werden. Bis er auffällt.

Summer Beat, in fünfzehn Sekunden.

Die Kreise stehen still, das Licht nicht — und genau so ist das Muster entstanden.

Ihr eigenes Motiv, mit dem Tegrino Designer.

Jedes Cover hier begann als Datei. Ihres kann das auch — laden Sie ein Bild hoch, und wir schneiden es auf dieselbe Geometrie zu, für jeden Lautsprecher von Bang & Olufsen, für den wir fertigen.

Tegrino Designer öffnen →

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